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Operative Möglichkeiten 2: Operation an Eileitern und Eierstöcken, Entfernung von Myomen, Hysterektomie

Operation an Eileitern und Eierstöcken

Durch eine Bauchspiegelung ist es möglich Eierstock und Eileiter optisch sichtbar zu machen und somit Abweichungen darzustellen. Unklare Befunde im Ultraschall lassen sich somit sehr genau prüfen, ggf. auch mit einer Gewebeprobeentnahme oder aber größeren Gewebeproben am Eierstock (Keilexzisionen).

Im Rahmen einer Kinderwunschabklärung ist mit einer sogenannten Keilexzision ebenfalls normales Eierstockgewebe von abnormalem zu unterscheiden durch die histo-pathologische Untersuchung. Des Weiteren kann die Eileiterdurchgängigkeit durch spezielle Farblösungen geprüft werden, die über den Muttermund und die Gebärmutter gespritzt werden und sich bei Durchgängigkeit der Eileiter als Blaulösung am Ende des Eileiters, dem sogenannten Fimbrientrichter, darstellt. Verwachsungen des Eileiters können gelöst werden. Auch können Endometrioseherde im Bereich der Genitalorgane oder außerhalb derselbigen im kleinen Becken festgestellt werden und operativ behandelt werden.

Bei Vorliegen von Entzündungen der Eileiter, die in der Regel dann an ihrem Ende entzündlich bedingt verschlossen sind und zur Auftreibung der Eileiter führen, können diese wieder eröffnet werden und somit entlastet werden. Gleichzeitig kann ein sogenannter mikrobiologischer Abstrich entnommen werden, um speziell die Entzündungskeime festzustellen und auch dann das wirksamste Antibiotikum zur Behandlung der Entzündungen zu bestimmen. Bei entzündlichen Veränderungen wird der Bauch mit sehr viel sogenannten Spülflüssigkeit gespült um das Fortschreiten der Entzündung in Verbindung mit einer antibiotischen Therapie zu vermeiden bzw. die Entzündung zu heilen.

Entfernung von Myomen

Myome sind gutartige Geschwulste der Gebärmuttermuskulatur. In Abhängigkeit von ihrer Größe und ihrem Sitz müssen sie nicht durch Bauchschnitt entfernt werden, sondern können auch durch die Bauchspiegelung oder aber die Gebärmutterhöhlenspiegelung (Hysteroskopie) entfernt werden.

Bei der Hysteroskopie ragen diese Myome in die Gebärmutterhöhle hinein (submuköse Myome) und können mittels elektrischer Schlinge herausgelöst werden.

Bei der laparoskopischen Myomresektion werden die an der Außenwand der Gebärmutter gelegenen Myome aus ihrem Myombett herausgelöst, das Wundgebiet wird durch spezielle Nähte in der Regel verschlossen. Die Entscheidung bzgl. des operativen Vorgehens wird nach gynäkologischer Untersuchung und ausgiebiger Ultraschall-Diagnostik festgelegt und mit der Patientin besprochen.

Hysterektomie

Ist die Indikation zur Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) gestellt, so kann die Gebärmutter grundsätzlich von der Scheide aus oder aber durch Bauchschnitt entfernt werden. Außer bei bösartigen Erkrankungen ist die Entfernung der Gebärmutter durch Bauchschnitt notwendig, wenn die Gebärmutter sehr groß geworden ist (mehr als 10x so groß wie normal), oder aber ausgedehnte Verwachsungen, bedingt durch Voroperationen, bestehen. Der Vorteil der Operation der Gebärmutter von der Scheide aus ist die Vermeidung eines Bauchschnittes mit größeren Belastungen für die Bauchdecke und die anschließende Heilungsphase. Eine dritte Methode ist die Kombination von Bauchspiegelung und vaginaler Operation. Bei der Bauchspiegelung prüft man in wieweit Verwachsungen die Operation von der Scheide aus behindern würden. Diese Verwachsungen lassen sich in der Regel durch die Spiegelung lösen. Ist die Gebärmutter sehr groß, die Scheide von ausreichender Weite , so kann die Gebärmutter von den sehr hoch gelegenen Eierstock- und Eileiterabgängen durch die Bauchspiegelung und das elektrochirurgische Absetzen der Adnexe befreit werden. Die Entfernung der tiefer gelegenen Strukturen ist dann von der Scheide aus möglich und auch die Gewinnung der Gebärmutter durch die Scheide. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Absetzung des Gebärmutterkörpers vom Gebärmutterhals durch spezielle laparoskopische Operationsverfahren.

zur StartseiteStand: 12.05.2016nach oben

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