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Operative Möglichkeiten 1: Adhäsiolyse, Operation von Ovarialcysten, Operation der Eileiterschwangerschaft

Eine Übersicht über die laparoskopischen Operationen in unserer Klinik finden Sie als aufgeführte Liste mit Kurzbeschreibungen des jeweiligen Eingriffes.

Adhäsiolyse

Schematische Querschnitt-Abbildung einer Laparoskopie (Großes Bild in neuem Fenster)

Viele Menschen plagen sich mit unklaren Bauchbeschwerden nach vorausgegangenen Operationen. Dies ist häufig zurückzuführen auf Verwachsungen im Bauchraum. Wenn man diese Verwachsungen durchtrennt, verschwinden auch die intensiv verursachten Beschwerden. Diese sogenannten Adhäsiolyse kann per Bauchspiegelung durchgeführt werden. Wird diese Adhäsiolyse laparoskopisch durchgeführt, so entstehen neue Verwachsungen, nur sehr viel seltener im Gegensatz zum Bauchschnitt. Bei den Verwachsungen handelt es sich um Gewebestränge zwischen Darmschlingen und der Bauchvorderwand. Die laparoskopische Adhäsiolyse ist eine elegante Methode um Patienten von ihren Verwachsungsbeschwerden zu befreien.

Operation von Ovarialcysten

Cysten des Eierstocks sind Ausdruck eines funktionsfähigen Eierstockes. In der Regel werden diese zyklusabhängigen Funktionscysten maximal 2,5 cm groß und verschwinden nach der Regelblutung wieder.

Dieses normale Zyklusgeschehen kann gestört sein, so dass größere Cysten sich ausbilden, die auch akut zu Beschwerden führen können. Des Weiteren gibt es sogenannte dysfunktionelle Cysten des Eierstockes, die eine Anlagestörung von Eierstockgewebe beinhalten und auch bösartig entarten können. Bei Beschwerden durch größere Eierstockcysten oder aber Sicherung einer sogenannten dysfunktionellen Cyste (Kystome, Dermoide) können durch Bauchspiegelung entfernt werden.

Ziel muss es sein, das gesamte Gewebe vom Eierstock herauszulösen und möglichst insbesondere bei jungen Frauen kein unnötiges gesundes Gewebe zu entfernen. Bei sogenannten dysfunktionellen Cysten, insbesondere bei der älteren Frau, sollte in der Regel der komplette Eierstock und Eileiter entfernt werden, um möglichst die Eröffnung einer Cyste im Bauchraum zu verhindern, da in dem Falle, in dem es sich um bösartiges Gewebe handelt, hier eine Aussaat von sogenannten Tumorzellen erfolgen könnte. Die Bergung eines solchen Eierstockes geschieht über einen speziellen sogenannten Bergesack, der eine Berührung der Cyste mit umliegendem Gewebe bzw. des Bauchraumes vermeidet.

Operation der Eileiterschwangerschaft

Die Befruchtung von Eizelle durch die Samenzelle erfolgt normalerweise im Eileiter. Die befruchtete Eizelle wird durch den Fimbrienschlag (feine Härchen im Eileiter) in die Gebärmutter hinbewegt und sich dort dann einzunisten in die vorbereitete Schleimhaut. Dieser Transport kann z.B. durch Verwachsungen des Eileiters gestört sein, so dass die befruchtete Eizelle die Gebärmutter nicht zeitgerecht erreicht und sich dann im Eileiter festsetzt (implantiert). Somit entsteht eine Eileiterschwangerschaft, die immer eine Bedrohung für eine Frau darstellt, da sie den normalerweise bleistiftdicken Eileiter sehr aufdehnen kann und platzen kann. Dies ist mit starken Blutungen verbunden. Ist eine Eileiterschwangerschaft diagnostiziert oder wird sie vermutet, kann durch eine Bauchspiegelung der Sitz einer Eileiterschwangerschaft festgestellt werden und durch nadelförmige elektrochirurgische Instrumente der Eileiter an dem Sitz der Eileiterschwangerschaft eröffnet werden.

Die Eileiterschwangerschaft wird dann mit speziellen Instrumenten gewonnen, der Eileiter besonders gespült. In der Regel legen sich die Wundränder problemlos aneinander, so dass eine Naht des Eileiters nicht notwendig wird. Nach einer Operation einer Eileiterschwangerschaft muss das schwangerschaftsspezifische Hormon (ß-HCG) kontrolliert werden, um evtl. verbliebene Kleinstreste der Schwangerschaft auszuschließen.

zur StartseiteStand: 12.05.2016nach oben

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